Nichts leichter als das, ein Kinderspiel, mag mancher denken. Jedoch steckt bei Lichte besehen hinter der professionellen Kommunikation zur Findung eines Termins, der beiden Seiten paßt, viel mehr als engagiertes Topfschlagen im Kalender des Gesprächspartners.

Meist sind die Rollen im Vorfeld klar verteilt: der Anbieter (Verkäufer) einer Ware oder Dienstleistung will etwas anbieten und bekundet ein hohes Interesse an einem Termin. Der potenzielle Kunde und Budgetverwalter läßt Anrufer gern genüßlich zappeln, bis er Hof zu halten bereit ist.

In manchen Bereichen, wenn in Praxen und Kanzleien tagtäglich Termine mit Patienten, Klienten und Mandanten vereinbart werden, geht es hingegen vorrangig um eine harmonische Auslastung des Terminkalenders seitens des Anbieters. Ein vollkommen anderes Telefongespräch ist hierbei üblich. Hier und da wäre zwar noch etwas frei, aber der Anrufer macht sich und sein Anliegen oftmals mehr oder weniger massiv dringend.

Hinzu kommt noch der Streß von weiteren Tätigkeiten abseits des Telefons, die ein ruhiges Termingespräch erschweren. Egal, auf welcher Seite der Leidensdruck größer ist, letztlich sind alle an guten Geschäften und somit an lohnenswerten Gesprächen interessiert. Termine bilden dafür die Grundlage und deren Vereinbarung sollte optimal gestaltet sein.

Obwohl dies für die verantwortlichen Mitarbeiter am Telefon eine tägliche Routine darstellt, kann gerade an dieser wichtigen Stellschraube in einem guten Telefonseminar mittels Einsatz von Fragetechniken noch fein geschliffen werden.